Cologne 226 Triathlon Weekend 05.09.2010


Bericht:


Cologne 226 Triathlon Weekend
 

Nachdem ich bei meinem Saisonhighlight der Challenge Roth erkältet war, meldete ich mich einen Tag nach Roth für die Cologne 226 (ebenfalls eine "Ironman" Distanz) an.
So hatte ich nach einem Jahr Vorbereitung doch noch eine Chance mich zu beweisen.
Nach Köln sind es zwar knapp 650 KM aber das musste es mir wert sein.

Bei der Anmeldung sah ich, dass es neben der Iron-Distanz noch eine Sprint-, Olympische- und
Halb-Iron Distanz gab, ich fragte Petra mehr zum Spaß
"Das wäre doch die Gelegenheit für dich mal einen Olympischen Triathlon zu finishen" und sie meinte "Ja, meld mich mal an", war etwas verwundert und überrascht aber wenn sie es so wollte ;-)

Etwa 2 Std. nach der Anmeldung wurde ihr dann offenbar klar, dass es doch ein ordentlicher Brocken war, aber da war es schon zu spät. (Ihr Trainingseifer hielt sich trotzdem sehr in Grenzen)

Zum Glück hatten die Opa´s, Onkel und Tanten an diesem Wochenende noch nichts vor und es gelang uns ohne Kinder ein verlängertes Wochenende in Köln zu verbringen.

Da der Wetterbericht ordentliches Wetter vorhersagte (Trocken, ca. 20°) entschlossen wir uns direkt am Fühlinger See (Startgelände) zu zelten (wurde von der Stadt Köln für das Wochenende erlaubt)

Samstag hieß es dann um 3:30 Uhr aufstehen, Frühstücken, Morgen-Toilette und um 4 Uhr losfahren
auf leeren Autobahnen kamen wir gut und schnell vorwärts und so waren wir um ca. 10 Uhr schon am Parkplatz an der Regattabahn des Fühlinger See´s.

Der Fühlinger See besteht aus ca. 7 Seen wobei einer eine 2 KM lange Regattabahn ist (dazu aber später mehr) das Gelände war wunderschön, das fanden neben uns auch noch viele Tiere, es gab jede Menge Wasservögel und viel Kaninchen die fröhlich auf dem ganzen Gelände rumhoppelten.

Direkt neben der Wechselzone 1 war ein provisorischer Zeltplatz abgesteckt auch die Sanitäranlagen waren nur ca. 100m entfernt, optisch und praktisch ein TRAUM!!!

Also das Gepäck aus dem Auto und Zelt aufbauen...
 
Und anschließend eine von ca. 8 Mahlzeiten einnehmen. Bei der 1. Langdistanz müssen ja alle Speicher voll sein (incl. der Leber). Daher gab es zum Nudelsalat und Ketchup-Brot ein gut gewärmtes Bier.

Anschließend machten wir einen kleinen Spaziergang schauten uns die Regattabahn an auf der wir morgen Schwimmen dürfen und gingen danach zum "Shoppen" auf die Messe und die Startunterlagen abholen.

Petra wollte einen günstigen Neo, daher gingen wir mehrmalig zum Testschwimmen im 19° kühlen Fühlinger See. Dabei bemerkten wir dass auf den 9 Bahnen der Regattabahn bei ca. 1,50m Tiefe Leinen gespannt waren, das war ein Traum!!!!

Petra lernte nebenbei noch einen "Schnell-Kraul-Kurs" mit dem Neo.

Man konnte wie im Schwimmbad schön an der Linie entlang schwimmen und musste keinen Zick-Zack Kurs hinlegen und sollte einem mal die Kraft ausgehen man konnte sich sogar auf die Leinen stellen. Auch die Ufernähe gefiehl mir natürlich besonders gut...

Petra fand dann nicht nur einen neuen Neo, sondern auch endlich einen TriSuit und das für zusammen nur 170€. Nun stand einem professionellen Auftritt nichts mehr im Weg.

 

Danach brachten wir noch die Räder in die Wechselzone und was da vor allem in der "226er" Wechselzone stand war schon beeindruckend, da war ich schon im untersten Preissegment, aber treten müssen ja alle...

Und dann ging es wieder zurück zum Zelt, es war ja wieder mal Essenszeit, also zum X-ten mal Nudelsalat, Ketchup-Brot, Obst und noch 2 Bier und um 20 Uhr ab ins Bett.

Wir waren überhaupt nicht nervös und konnten wie immer gut und schnell einschlafen, (wohl der Vorteil wenn man fast jede Woche 1-2 Wettkämpfe macht - oder es lag an den 2 Bieren).

Ausserdem hatte ich ja keinen Druck,
Finishen sollte auf jeden Fall drinnen sein und wenn es normal läuft eine Zeit von 11:xx, und sollte alles perfekt funktionieren sollte eine 10:59 machbar sein und die wollte ich auch angehen.
10:59 (1:20 - 5:45 - 3:45)

Sonntag!!!
3:30 Uhr Wecker!!!
3:35 Uhr Wecker!!!
3:40 Uhr Zelt innen alles feucht und kalt, dunkel, grausig...
3:45 Uhr Powerbar Riegel, 0,5L Iso Getränk, 1 Banane, 3 Scheiben Brot (richtig mit Ketchup) und einer Mini-Salami, Müsli mit einem Schuß Milch (soll man ja nicht nehmen, aber da wir nur Wasser, Milch, Bier und Wein dabei hatten war es wohl die beste Wahl)
3:55 Uhr 1. Morgentoilette (erfolglos)
4:05 Uhr 'Könnte mich ja noch kurz hinlegen ......'
5:53 Uhr Scheiße verschlafen ....
5:55 Uhr 2. Morgentoilette (Halbwegs erfolgreich)
6:10 Uhr Wechselzone 1 "aufbauen", Reifen aufpumpen, ...
6:25 Uhr Abkleben (Brustwarzen, Männerland, ...)
6:35 Uhr 3. Morgentoilette (Viertel Erfolg) (6:30 sollte schon die Wettkampfbesprechung sein)
6:45 Uhr Zur Wettkampfbesprechung in Badeschlappen gerannt (in den Neo gezwängt, schnelles Gel und noch Schluck getrunken ...
6:55 Uhr Zum Schwimmeinstieg gelaufen, Sch... die Nationalhymne wird schon gesungen
(schnell noch Foto bevor es ins Wasser geht)
6:57:30 Uhr im Wasser (noch schnell die ca. 100m zum Start schwimmen)
6:59:50 beim Start
Das ist Timing !!!


Jetzt endlich keinen Stress mehr ;-)

 

Um 7 Uhr graute noch der Morgen als wir mit einem schönen Feuerwerk auf die 3,8KM geschickt wurden. Ich fand gut meinen Rhytmus und schwamm entspannt locker und "angstfrei".
Es waren alle 250 Meter riesige Schilder und Leinen Über- und sogar Unterwasser gespannt, so konnte man mal einen Blick auf die Zwischenzeit werfen. Ich wollte ja so unter 1:20 angehen und nach 250 Metern zeigte die Uhr 4:59 also voll im Plan ...

Nach ca. 500 Metern ging dann die Sonne auf und es war sehr schön zu beobachten wie sich die Wasserfarbe änderte und die Luftbläschen schillerten im Morgenrot, im Nachhinein hätte ich vielleicht weniger auf solche Dinge achten sollen, sondern Gas geben, aber es war ein schönes Schwimmen, nur der Kopf sagte zw. 750m und 1000m "NOCH 3 KM da hab ich keinen Bock..."

Aber nach der Wende bei 1,9KM ziemlich am Ende der Regattabahn ging es dann etwas kurzweiliger zurück.

Direkt beim Ausstieg (einer Treppe) war die Zeitnahme und ich lag mit 1:19:12 voll im Plan und dazu kam, ich war NULL ausgepumpt und noch so fit als würde ich jetzt erst starten ...

Nun zu meiner schwächsten Disziplin dem Wechseln. Nach einem längerem Lauf zum Rad (ca. 300 Meter) erst mal aus dem Neo, abtrocknen (war immer noch gewaltig kalt), Windjacke an und Weste drüber, Gel essen nicht vergessen, ..... und los geht´s.
 


Es ging zuerst 15KM in die Kölner Innenstadt (wo sich auch die Wechselzone 2 befindet) und von dort auf 3 Runden (je 55KM) durch die Stadt und durch´s "nördliche Kölner Hinterland".

Ich war gut unterwegs und fuhr einen 31,3 - 31,5 er Schnitt was eine 5:45 Radzeit bedeutete also voll im Plan und das beste war es fiel mir total leicht.
Natürlich war die Strecke perfekt für schnelle Zeiten, es befand sich nicht ein Berg oder Anstieg auf der Runde und auch der befürchtete Wind war noch nicht zu spüren....

Zwischen 30 - 50 KM dann die ersten mentalen Probleme, ich war ja doch schon ein "Weilchen" unterwegs und dem Ziel noch zig Stunden entfernt, körperlich war ich voll da und es ging immer noch (viel zu) leicht, ich wollte nicht überziehen, denn ich war ja immer noch voll in der Wunschzeit und war in so einem niedrigen Pulsbereich dass ich mich fast langweilte. Die Zeit verging einfach nicht ...

Die einzige Beschäftigung war Riegel essen, Wasser trinken, Riegel essen, Iso trinken, Gel nehmen, Wasser trinken, Salztablette oder Banane nehmen, Pinkeln, an der Verpflegungsstation Nahrung aufnehmen und wieder von vorne .......

Das ging so ca. 4 Std. bis dann plötzlich die Langeweile furchtbarer Aggression wich, ....
was war passiert?

Ein DTU Richter verpasste mir wegen 8 Metern Abstand
kurz vor einer Wende eine 8 Minuten Zeitstrafe! !!!Lächerlich!!!
(Vielleicht hätte ich kurz vorher nicht Gel Tütchen ausserhalb der Verpflegungsstation auf die Straße werfen sollen und nach einer "Ermahnung" nachmotzen und meckern, ....)
Warum auch immer, selber Schuld
wenn der Schiri pfeift ......

Ich hätte losheulen können, WUT, SELBSTVORWÜRFE, TRAUER, FRUST, ...
sind nur ein paar Wörter die meine Gefühlslage beschreiben,
auf jeden Fall würde das wohl das Ende meiner 10:5x Zeit sein die ich mir erträumt habe,
also beschloss ich die Zeitstrafe nicht anzutreten und mich disqualifizieren zu lassen,
`was hat mir so ein Ar... vorzuschreiben, ich gewinn sowieso nix, ich stopp einfach selber, ...`

Aber kurz vor dem Radziel beschloss ich doch die Zeitstrafe anzutreten, wahrscheinlich hatte da das Hirn wieder mehr Luft und ich mich halbwegs ausgesponnen. Aber die Penalty Box war weg!!!
Also hab ich einen Ordner gefragt und er schickte mich in die Wechselzone und dort war sie, eigentlich hätte ich nur dem "Gemeckere und Geschreie" folgen müssen, denn dort waren bereits ca. 5-7 aufgebrachte Langdistanzler die sich lautstark beschwerten, ich meldete mich und tigerte in der kleinen Box auf und ab.
Hier machte sich nun plötzlich mein Magen bemerkbar und ich musste auf´s Dixi aber ich durfte natürlich nicht... und da 8 Minuten warten eine EWIGKEIT sind verging aber mein Bedürfnis wieder und als die Zeit endlich rum war hieß es schnell den Beutel holen, in die Schuhe und los ...

Beim Laufen ging es mir perfekt! Entweder durch die 8 Minuten Zwangspause oder weil ich nicht "Voll" geradelt bin, waren meine Beine wie neu. Die ersten 2 KM gingen in einem 4:30er Schnitt, dass war zu schnell, ich wollte so um einen 5er laufen, also erst mal verpflegen und dann langsamer...
Nach der 1. Verpflegung (Banane, Iso) meldete sich mein Magen zurück,
3 KM nun beschloss ich doch mal langsam aber sicher ein Dixi aufzusuchen,
3,2 KM musste ich nun schnell eines finden,
3,5 KM "schaffe es nicht mehr" (im Entengang schleppte ich mich über die Strecke)
3.8 KM ein Dixi !!! Allerdings neben der Strecke, egal, hingewatschelt und !!!ZUGESPERRT!!!
4 KM fragte einen Mitläufer (war schon auf der 2. Runde) wo denn Dixis kommen, "ca. noch 1 KM" !!!, klingt nicht weit für einen normalen Läufer, aber ....
4,8 KM Blickkontakt zum Dixi !!!!
4,9 KM Obenrum schon mal ausgezogen (Einteiler)
5 KM !!! Nein !!! - Warteschlange vor dem Dixi !!! Natürlich pressierts allen so wie mir,
sieht aber lustig aus halb bekleidete Ironmänner tippeln wie kleine Jungs (die dringend mal müssen) auf und ab. Endlich eines frei und ich bin dran, mich als Hygienefreak interessierte nun nicht mehr was da alles auf und um die Klobrille lag, nichts mehr mit abwischen oder ablegen nur drauf und ...
nun gibts keine Details mehr, nur dass nach ca. 7 Minuten der ganze Spuk vorbei und ich um eine Erfahrung reicher war...

Danach endlich wieder frei laufen, (5er Schnitt) bis ich ziemlich genau an der selben Stelle auf Runde 2 war, das selbe Spielchen incl. Dixi nur diesmal dauerte es nur 6 Minuten (schon Erfahrener) ...
Somit waren nun endgültig alle Träume von einer Sub11 im wahrsten Sinne "verschissen"

Ab jetzt beschloss ich mit dem Essen vorsichtiger zu werden nicht alles reinzustopfen was hergeht,
und so ernährte ich mich auf den letzten 2 Runden überwiegend von Salzbrezeln und Cola war auch das Einzige auf das ich noch irgendwie Lust drauf hatte, ich warf eine Hand Brezeln in einen Cola Becher lief 1-2 KM und schlürfte den Brei. Ab da machte der Magen weniger Probleme und ich konnte normal weiterlaufen.

Nun machte es richtig Spaß ich blödelte mit den (leider wenigen) Zuschauern, hatte ein Auge für die schöne Laufstrecke (es ging zuerst mit der Deutzer Brücke über den Rhein, dann den Rhein aufwärts bis zu einem Campingplatz und anschließend wieder zurück in die Kölner City) mir ging es von KM zu KM besser und ich hatte keinerlei Schmerzen, Probleme oder Sonstiges. Es war der mit Abstand schönste Teil des langen Tages, vor allem die Zeit verflog, es kam mir vor als wäre ich erst 10 KM gelaufen...

Auf der letzten Runde hielt ich dann die Augen nach Petra offen sie ist um 16 Uhr gestartet und sollte sie es wirklich schaffen eine Zeit von unter 3 Std. auf ihrer olympischen Distanz zu schaffen müssten wir uns kurz vor meinem Ziel auf der Deutzer Brücke treffen, ich fieberte unglaublich mit

Und dann tatsächlich kam mir auf der Brücke das "Orangekäppchen" entgegen, ich freute mich wie ein kleines Kind, aber es sollte knapp werden (verdammt knapp) ich rechnete aus dass sie eine 50-52er 10er Zeit schaffen müsste...

Kurz vor dem Ziel dann das erste mal auch richtig viele Zuschauer, die letzten 200m waren dann zum genießen, dass einzig Störende war, dass ich nun in der Haupteinlaufzeit der Olympischen und Halbiron Distanzen war und da war ich mit meinem immer noch 5er Schnitt ein Hindernis und wurde sogar mal von einem übereifrigen Halbiron fast umgeschubst. Da meine Uhr mal kurz ausgefallen ist wusste ich nur ungefähr wo ich zeitlich stand, im Ziel hörte ich dann 11:13 das war OK.
Aber sofort fing ich wieder zu rechnen an und sagte mir 11:05 ohne die verdammte, unberechtigte Zeitstrafe und anstatt mich zu freuen ging die Rechnerei weiter 11:05 mit den 2 Klopausen 10:52 !!! Also eine 10:52 Ziel erreicht ....
Ich weiß, ziemlich blöd, aber in dem Moment war das halt so, mittlerweile bin ich überglücklich mit meinem Langdistanz-Finish!!! Und 11:13 ist für den 1. ja auch nicht unbedingt schlecht...

Im Ziel bekamen wir dann eine (etwas mickrige) Medaille, einen Blumenkranz und ein Finisher-Shirt
aber nun hieß es schnell zum Kleidungsbeutel Laufen und den Fotoapparat holen denn Petra kommt ja auch bald. Zu meiner Verwunderung konnte ich noch einwandfrei laufen und mir ging es immer noch blendend in mitten lauter humpelnder Langdistanzler. Vielleicht hab ich jetzt meinen Ausdauersport gefunden.
 
Die Uhr zählte immer weiter Richtung 3 Std. und "Orangekäppchen" kam nicht ....
Dann sah ich sie kommen und schaute auf die Uhr 2:59:55 mist das klappt nicht mehr.

Als sie dann bei mir (kurz vor dem Ziel) war zeigte die Uhr 3:00:50. Mist so knapp! und der blöde Fotoapparat löste auch noch zu spät aus...

Aber Petra jubelte als sie über die Ziellinie lief wie noch nie in ihrer Sportkarriere.
Und ich dachte sie ärgert sich...

Danach erfuhr ich dass sie in 2 Gruppen geteilt wurden und sie startete 5 Minuten später, das bedeutete sie finishte in 2:55 !!! wow !!!

Nun konnten wir relaxen (war ja auch schon spät geworden). So ging es zur Verpflegung welche auf  einem Schiff auf dem Rhein stattfand, auch eine nette Idee. Ich besuchte natürlich erst mal die
(schöne saubere) Toilette und dann bekam ich das beste "Frikadellen-Brötchen" meines Lebens, es waren wunderbare Kuchen und andere Leckereien aufgebaut, aber Süßes ging nicht...
Nachdem wir die trockenen Sachen abgeholt haben und uns in einem Duschcontainer schön heiß duschen konnten, ging es noch zum Sightseeing ...

.. in Badeschlappen in den Kölner Dom

Muss gestehen mehr kannten wir von Köln nicht und da es schon dunkel wurde und langsam kühl gingen wir wieder zurück, checkten unser Rad aus und fuhren mit dem angebotenen Shuttle Bus direkt zum Fühlinger See zurück.
Mittlerweile war es richtig kalt und so legten wir unsere Siegesfeier in die Damentoilette. Da war es schön warm.
Aber lang hielten wir nicht aus, der Körper wollte anscheinend keinen Wein sondern Schlaf und so ging es nach einer halben Flasche auf die (wirklich) bequeme Luftmatratze ins Zelt. Ich glaube ich hab schon auf dem Weg ins Zelt eingeschlafen...

Am nächsten Tag machten wir noch einen kleinen Spaziergang und es war unglaublich!
Petra und ich hatten so gut wie keinen Muskelkater geschweige den Probleme. Ich hab mich nach harten Trainingseinheiten oder Wettkämpfen schon entschieden schlechter gefühlt.

Nun noch Zelt abbauen und heim zu den Jungs...

Hier unsere Zeiten im Überblick:
Stefan - 11:13:39

Schwimmen - 1:19:12
Wechsel 1   -  0:06:58
Rad             - 5:47:24
Wechsel 2   - 0:13:11 (incl. 8 Minuten Zeitstrafe)
Lauf            - 3:46:56 (incl. Dixi-Pausen ;-))


 

Petra - 2:55:56

Schwimmen - 0:37:26
Wechsel 1   - 0:04:06
Rad             - 1:18:31
Wechsel 2   - 0:04:27
Lauf            - 0:51:28
 

   
Fotos aufgenommen von Marathon-Photos gibts von Petra und mir unter den folgenden Links.
Stefan:
http://www.marathon-photos.com/scripts/event.py?event=Sports%2FGKDE%2F2010%2FCologne+226+Triathlon&new_search=1&match=350

Petra:
http://www.marathon-photos.com/scripts/event.py?event=Sports%2FGKDE%2F2010%2FCologne+226+Triathlon&new_search=1&match=2587


Ich möchte mich noch mal bei meiner Frau und meinen Kindern bedanken die 1 Jahr Papa alle Freiheiten gelassen haben und ihr Leben auf meines ausgerichtet haben, VIELEN DANK !!!
Ihr habt was gut bei mir, ich weiß was ich für ein Glück habe und das so etwas nicht selbstverständlich ist.
Ihr seid die Besten!

 
Strecke:
Schwimmen: Wunderbare Strecke auf der Regattabahn im Fühlinger See
Rad: Komplett flache Strecke, sehr gut zu fahren
Laufen: Schöne Strecke am Rhein entlang, leider nur auf den letzten Metern richtig Stimmung
 
Startgebühr:
Je nach Anmeldephase und Strecke unterschiedlich, aber günstiger als die anderen vergleichbaren Veranstaltungen (z.B. Ironman, Roth, ...) und man kann sich noch im laufe des Jahres dafür entscheiden.
 
Fazit:
Im Großen und Ganzen ein wunderschönes Wochenende, vor allem das Startgelände und die Schwimmstrecke sind ein Traum... Kann auch jedem nur empfehlen dort zu zelten, ist optimal.
Der Shuttlebus - Service ist auch sehr gut, so kommt man ohne Problem mit seinem Rad direkt zum Parkplatz und Zeltplatz zurück. Nur die Zuschauer könnten etwas mehr und motivierter sein. Hätte ich von Köln (Karneval-Stadt) eigtentlich mehr erwartet.
 
Note:
1
 
Offizielle Seite:
http://www.koeln-triathlon.de

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